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Unternehmen unterschätzen Haftungsrisiken |
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Unternehmen unterschätzen Haftungsrisiken bei der IT-Sicherheit.
Geschäftsführer und Vorstände können persönlich haftbar gemacht werden, wenn sie in ihrem Unternehmen nicht ausreichend für IT-Sicherheit sorgen. Darauf weist der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hin. Nach Meinung des Branchenverbandes räumen viele Geschäftsführer sicherer Informationstechnik nicht den erforderlichen Stellenwert ein, obwohl diese für den Unternehmenserfolg immer wichtiger werde. "IT-Sicherheit wird in der Regel leider erst nach einem Schadensfall Chefsache", sagte Jürgen Gallmann, Präsidiumsmitglied des Bitkom. Zu der Frage der persönlichen Haftung kämen im Schadensfall noch sonstige Folgen wie der Datenverlust. Auch weiche Faktoren wie das Unternehmensimage könnten leiden. Die vielen möglichen IT-Risiken für die verschiedenen Ebenen und Rechtsformen von Unternehmen seien für die Verantwortlichen nur schwer zu überblicken. Bitkom hat in einer Haftungsmatrix die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen und ihre jeweiligen Verantwortlichen in den Unternehmen zusammengefasst. Um Sicherheits- und Haftungsrisiken vorzubeugen, sollten Unternehmer ein Sicherheitskonzept entwickeln lassen, dies verabschieden und auch intern kommunizieren. Ein solches Konzept müsse das ganze Unternehmen mit sämtlichen Geschäftsprozessen berücksichtigen. Dabei reiche die einzelne Behebung lokaler Symptome durch die Installation von Antiviren-Software, Spam-Filtern und Firewalls nicht aus. Denn auch höhere Gewalt wie Feuer und Überschwemmungen, technisches Versagen wie Softwarefehler und Stromausfall, Vorsatz wie Diebstahl und Hacking, sowie Organisationsdefizite wie unklare Vorschriften oder ungeschulte Mitarbeiter könnten zu IT-Schadensfällen führen. Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/57372 |